22.07.2026 – Danke, liebes Internet

Liebes Internet, ich habe einen wirklich sehr, sehr bezaubernden Blumenstrauß bekommen, und wenn ich gucke, wer alles in der selbstgebastelten Karte, die – und das sage ich voller Bewunderung – alleine schon deutlich mehr Bastelmaterial verschlungen hat, als ich in 17 Jahren Mutterschaft überhaupt nur gesehen habe, meine folgerichtige Frage war, wann Inapoe mit der Herstellung begonnen hat, etwa an meinem Vierzigsten, egal, wo war ich, Faden verloren, es folgt ein Bild.

Der ist schon wirklich sehr, sehr schön, ich frage mich die ganze Zeit, wie sich die Horde hinter meinem Rücken zusammenrotten konnte, ohne, dass ich das merke, das ist schon beachtlich. Auf jeder Schlaufe in der Karte steht ein Name, und ich habe mir die Mühe gemacht, zum Dank alles abzutippen, okay, ich schweife ins Unglaubwürdige ab. Vielen Dank jedenfalls, liebe @majorie @hotelmama @donnerbella @feodora @fliggerit @jawl@bonn.social @Kuchenschwarte@fnordon.de @BhollerHoller@fnordon.de @OddlyFlowers@mastodon.online @rebekka_m@fnordon.de @megaphon @Buddenbohm@fnordon.de @papperlapapp@bonn.social @kuechenlatein@fnordon.de @Croco@fnordon.de @violinista@fnordon.de @NitroNika@nrw.social @excellensa@fnordon.de @Extramittel@fnordon.de @Klugscheisser@fnordon.de @Joriste @draussennurkaennchen @katzentratschen @maikepaul @ubrummack @maske_katja @Fischkoeppi@fnordon.de @hafensonne@fnordon.de @Nahoernsiemal@chaos.social @Stedtenhopp@fnordon.de @kaltmamsell@fnordon.de @giardino@fnordon.de@fraubruellen@fnordon.de, ich hoffe, niemand wurde vergessen!

Ihr habt mir eine große Freude gemacht, und die kommt sogar noch zweimal wieder, wie schön ist das denn! Und ihr habt mir noch mehr Post geschickt, das hat mich auch alles sehr gefreut, wenngleich ich immer noch nicht ganz durch bin mit Öffnen, auch das gebe ich zu. Aber ich bin ja jetzt alt, wenn ich das bei meiner Mutter richtig beobachtet habe, ist mein Hauptjob jetzt Jammern und Motzen, und immer alles schön in Häppchen machen. Morgen ist der letzte Tag, an dem ich mich mit Geschenken beschäftige, die sind nämlich auch noch immer nicht alle genau angeguckt. Die Wäsche vom Wochenende ist übrigens auch noch nicht gewaschen. Ich lasse mich ab jetzt treiben, das ist doch auch schön.

Die Flasche Veuve steht da übrigens auf dem Bild für die Vorfreude, die war auch ein Geschenk, und die Flasche Wein links am Rand ist wirklich ein lustiger Zufall: Die habe ich von einer Freundin aus früher Kindheit bekommen, überreicht an der Mosel, Jahrgang 1976, Riesling vom Wintricher Großen Herrgott. Was sie nicht wusste, ist, dass meine Beziehung zur Mosel ja lange gewachsen ist, weil meine Eltern dort in meiner Kindheit regelmäßig hingefahren sind (und mich mitnahmen, oh, fand ich das immer schrecklich, ich brauchte 20 Jahre Pause von der Mosel), um Wein zu holen, und zwar in Wintrich, beim Weingut Kilburg. Dessen Weinberg ist der Große Herrgott. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, wie verrückt der Zufall ist, dass man mir ohne dieses Wissen einen Wein aus meinem Geburtsjahr von dem Winzer meines Vaters schenkt.

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